Die Bruderschaft der Tafelwächter

ISBN 978-3-8370-5869-7, 140 Seiten, Paperback

Preis: 9,90 Euro

Hierbei handelt es sich um Band 2 meiner Jugendromanreihe, bei der sich alles um die Abenteuer der beiden Freunde Bastian und Mark dreht.

Inhalt:

Als Bastian und Mark sich mit Tom, einem neuen Schüler der Klasse 5a, anfreunden, machen sie eine erstaunliche Entdeckung. Toms Vorfahren haben vor Jahrhunderten eine geheime Bruderschaft gegründet, deren Aufgabe es war, die Geheimnisse einer sagenumwobenen Tafel zu hüten.  Diese Bruderschaft existiert noch heute. Als plötzlich Toms Vater verschwindet, müssen Bastian und Mark das Rätsel der Bruderschaft lösen, um Tom und seine Familie zu retten. Es beginnt eine aufregende Jagd nach einem geheimen Code, in deren Verlauf die Freunde in große Gefahr geraten.

Das Buch kann per E-Mail bzw. Kontaktformular bei mir (versandkostenfrei, auf Wunsch auch mit Widmung) oder aber im Buchhandel und in den gängigen Onlineshops (z.B. Amazon, Buch24.de, Buecher.de, Libri.de) unter o.g. ISBN bestellt werden.  

 

Lebeprobe: (mehr Leseproben auf der Homepage zum Buch: www.die-bruderschaft-der-tafelwaechter.susannebehr.de)

Danach war es still in dem kleinen Raum. Eine der Kerzen flackerte und ging mit einem knisternden Geräusch aus. Keiner von uns wusste so recht, was er sagen sollte.
  "Ist ja rührend!", ertönte plötzlich eine tiefe Stimme hinter uns. "Dein Vater wollte also zurückkehren. Tja, da scheint ihm wohl etwas dazwischen gekommen zu sein."
Wir wirbelten herum. Am Fuße der Treppe stand ein düster dreinblickender Mann. In der ganzen Aufregung um das Tagebuch hatten wir ihn nicht kommen hören.
  "Onkel Claudius!", schrie Tom entsetzt. "Wie bist du hier hereingekommen?"
  "Nun, erst habe ich geklingelt. Als niemand öffnete, habe ich mir anderweitig Zugang zum Haus verschafft. Schließlich weiß ich, wo die Überwachungskameras installiert sind, ich habe ja früher selbst einige Monate in diesem Haus gewohnt. Es war ein Leichtes für mich, sie zu umgehen. Doch ich dachte, es wäre niemand zu Hause. Umso entzückter war ich, als ich den Geheimgang entdeckte. Ich ahnte schon seit langem, dass er existiert, jedoch war es mir nie gelungen, ihn zu finden."
Claudius lachte leise.
  "Scheinbar bin ich genau im richtigen Moment gekommen. Darf ich um das Buch und die Schriftrollen bitten?"
  "Nein!", schrie Tom entsetzt und versteckte das Buch hinter seinem Rücken. "Das darfst du nicht!"
  "Junge, sei doch vernünftig! Du bist doch noch viel zu jung. Onkel Claudius kümmert sich jetzt um alles."
Mark und ich bauten uns zwischen Tom und seinem Onkel auf. Die Mädchen standen fassungslos dabei und starrten Claudius mit offenem Mund an.
  "Kinder macht Platz!", herrschte Claudius uns an. "Sonst muss ich andere Seiten aufziehen."
  "Niemals!", rief ich fest entschlossen.
  "Ihr habt es nicht anders gewollt", seufzte Toms Onkel und hielt plötzlich eine Pistole in der Hand.
  "Sie...sie werden doch nicht auf Kinder schießen?", fragte Mark entsetzt.
  "Möchtest du es herausfinden?", erwiderte Claudius böse.
Langsam gingen wir beiseite. Claudius packte Alina und riss ihr den Rucksack aus dem Arm.
  "Hey!", schrie sie empört. "Was soll denn das?"
  "Pack alles dort hinein!", herrschte er Tom an.
Diesem blieb nichts anderes übrig, als zu gehorchen. Mit starrem Gesicht packte er sämtliche Schriftrollen sowie den Kodex der Bruderschaft in den Rucksack.
  "Na also! Geht doch!", stellte Claudius erfreut fest. "Und jetzt gebt mir eure Taschenlampen!"
  "Sie wollen uns doch nicht etwa hier unten zurück lassen?", fragte Sandra entsetzt.
  "Was denn sonst?", erwiderte Claudius. "Ich kann nicht riskieren, dass ihr den Rest der Familie informiert. Sobald ich die Tafel habe, werde ich jemanden schicken, der euch wieder frei lässt. Bis dahin wüsche ich Euch viel Vergnügen."
  Mit diesen Worten blies er die Kerze aus, drehte sich hastig um und stieg die Treppe wieder empor.