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"Die Frau als Medium"
LOHAUSEN. So viele Frauen auf einmal hat die alte Schmiede an der Lohauser Dorfstraße selten gesehen. Doch die Frauen sind stumm. Lediglich Gestik und Körperhaltung verraten etwas über ihre Befindlichkeiten.
"Frauen" heißt die Kunst-Ausstellung, die derzeit in dem historischen Gebäude an der Dorfstraße in Lohausen zu sehen ist. Die Malerin Susanne Behr hat sich dem Medium Frau bedient. Sie will Gefühle aufzeigen. "Ich habe den Frauenkörper gewählt, weil ich selbst eine Frau bin", sagt Susanne Behr. In rund 18 zum teil unterschiedlichen Formaten bemüht die Künstlerin, die Körperlichkeit der Frau um Emotionen wachzurufen oder "einfach nur Bilder zu zeigen, die anmutig und erotisch, ja teilweise auch provozierend sind." Noch überwiegt die Gegenständlichkeit in ihren Bildern. Doch sind erst Strukturen zum Abstrakten erkennbar. Die Arbeiten sind zumeist in Öl und Acryl auf Leinwand gefertigt.
Susanne Behr hat trotz künstlerischer Ambitionen zunächst ein Studium zur Bankfachwirtin absolviert. Seit 1997 ist sie freischaffende Künstlerin. Die Ausstellung ist bis 17. Dezember mittwochs und samstags von 16 bis 18 Uhr in der Schmiede Lohauser Dorfstraße zu sehen. |