Das Geheimnis des steinernen Adlers

ISBN 978-3-8370-2905-5, 120 Seiten, Paperback

Preis: 9,90 Euro

Inhalt:

Was geschah vor 150 Jahren? Als die beiden Freunde Bastian und Mark sich in einem fremden Wald verirren und in der Dunkelheit auf eine geheimnisvolle Reiterin treffen, ahnen sie noch nicht, dass dies der Beginn eines aufregenden Abenteuers ist. Welches Geheimnis verbirgt der steinerne Adler - eine mysteriöse kleine Steinfigur? Nur wenn es Ihnen gelingt, dieses Rätsel zu lösen, können sie ein vor langer Zeit geschehenes Unrecht wieder gut machen und zudem einen fantastischen Goldschatz finden.

 

Junge und jung gebliebene Leser werden entführt in eine Welt des Abenteuers und der Mystik. Spannend, clever

gemacht, mit Figuren zum Mögen und einem Ende, mit dem garantiert keiner rechnet.

Das Buch kann per E-Mail bzw. Kontaktformular bei mir (versandkostenfrei, auf Wunsch auch mit Widmung) oder aber im Buchhandel und in den gängigen Onlineshops (z.B. Amazon, Buch24.de, Buecher.de, Libri.de) unter o.g. ISBN bestellt werden.

 

Leseprobe:

Uns bot sich ein atemberaubender Anblick. Im Laufe von Millionen von Jahren hatte sich eine riesige Tropfsteinhöhle gebildet. Da waren Hunderte von Stalagmiten und Stalaktiten. Manche bildeten Figuren, andere sahen aus wie riesige Wasserfälle, die von der hohen Decke zu Boden stürzten.
  "Wow!", hauchte Mark, doch diesmal hatte er Recht. Es war einfach fantastisch.
  "Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass wir die....", setzte Inno an. Doch weiter kam er nicht. Ein ohrenbetäubender Knall ließ die Höhle erzittern und tönte hundertfach als Echo von den Wänden wider.

Chan jaulte.
  "Was war das?", fragte Mark ängstlich.
  "Keine Ahnung", erwiderte Inno, nicht weniger ängstlich. Im Schein der Taschenlampe sah er auf einmal sehr blass aus. Plötzlich fing Chan an, wütend zu bellen. In der Höhle war der Lärm ohrenbetäubend.
  "Chan, hör auf!", schrie Inno. "Sei still! Sitz! Platz! Bei Fuß!"
Doch Chan ließ sich nicht beruhigen. Abwechselnd bellend und knurrend, rannte er mit gefletschten Zähnen den Gang zurück, aus dem wir gerade gekommen waren.
  "Was ist denn mit dem los?", fragte Mark verständnislos. Er zitterte vor Schreck.
  "Da muss jemand sein", stellte Inno fest.
  Das Echo von Chans Gebell hallte durch die Höhle wie zuvor der Knall.
  Plötzlich veränderte sich der Ton, und aus dem Bellen wurde ein Jaulen und Winseln.
  "Chan!", schrie Inno entsetzt. "Los kommt, wir müssen nachsehen, was dort los ist!" Er stürmte den Gang zurück. Mark und ich folgten ihm, so schnell wir nur konnten. Als wir wieder in den niedrigen Gang kamen, in dem wir auf allen Vieren kriechen mussten, stieß ich mir jetzt vor lauter Eile mehrmals den Schädel an der Höhlendecke an. Ich mochte gar nicht daran denken, wie mein Kopf am nächsten Tag aussehen würde.
Plötzlich hielt Inno so abrupt an, dass ich mit der Nase auf sein Hinterteil prallte.
  "Pass doch auf!", fuhr er mich an.
  "Was ist denn los?", fragte ich verständnislos. "Warum machst du so eine Vollbremsung?"
  "Darum!", erklärte Inno wütend. Ich verstand nicht. Der Gang war mittlerweile wieder so eng, das ich außer Innos Po nichts zu sehen bekam.
"  Der Eingang!", rief Inno entsetzt. "Er ist zu!"

"Wie zu?", echote Mark verwirrt von hinten.
  "Was gibt es denn da nicht zu verstehen?", fragte Inno, halb ängstlich, halb ärgerlich. "Jemand muss den Stein wieder davorgerollt haben."
  "Na und?", fragte ich. Ich verstand immer noch nicht, in welcher Gefahr wir uns befanden. "Dann schieben wir ihn wieder weg."
  "Wir ist gut", stellte Inno fest. "Hier ist es doch so eng, dass nur einer von uns an den Stein herankommt. Außerdem steht Chan vor mir, ich kann den Felsen noch nicht einmal anfassen." Der Hund winselte und jaulte. Wir konnten hören, wie er mit seinen Krallen über den Stein kratzte...